Verein Zürcher Eingliederung

Die Zürcher Eingliederung setzt sich zum Ziel, intellektuell schwächer begabten Jugendlichen eine manuelle Allgemeinbildung zu vermitteln, um ihnen damit eine berufliche Perspektive zu bieten. Die Zürcher Eingliederung bietet rund 200 Ausbildungs-, Arbeits- und Wohnplätze an, ist vom Bundesamt für Sozialversicherungen und dem Zürcherischen Amt für Soziales und Sicherheit anerkannt und seit 2002 mit dem Qualitätsverfahren "Wege zur Qualität" zertifiziert. 


Mit der Gründung der Schweizerischen Invalidenversicherung im Jahre 1960 sind in unserem Lande erfreulicherweise zahlreiche Sonderschulen und Sonderschulheime für geistig behinderte Kinder entstanden. Wenn diese im Alter von 16 oder 18 Jahren ihre Schule verlassen, stellt sich die Frage nach ihrer Integration in Gesellschaft und Erwerbsleben. Sie haben Anspruch auf eine berufliche Ausbildung, mit dem Ziel, später für ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft einen Beitrag zu leisten und nicht als jugendliche Rentner ein untätiges Leben zu verbringen.


Immer noch gilt beim Bundesamt für Sozialversicherung, der Dachorganisation der IV, der Grundsatz: "Eingliederung kommt vor Rente". Auf diesem Felde besteht auch heute noch Nachholbedarf.